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Architektenduo heri&salli ©Peter Hoiß
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Das Flederhaus in der Seestadt Aspern ©Mischa Erben
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Das Hangout im Wiener Museumsquartier ©Mischa Erben
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Das Wiener Gästezimmer der Firma Gegenbauer ©Hans Schubert
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Gebäude einer Fassadenplanungsfirma im Burgenland ©Paul Ott
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Gebogene Poollandschaft im Salzkammergut ©Paul Ott
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Licht- und Schattengebung eines Außenraums ©Paul Ott
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Treppentanz in einer Wiener Wohnung ©Paul Ott
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Terrasse des Essigfabrikanten Gegenbauer ©Hans Schubert
Hersteller & Personen

Träumen in Lebensräumen

Das Wiener Architekturbüro heri&salli stellt den Menschen als zentrale Figur in seine Entwürfe. Jede Arbeit des Erfolgsduos schafft einen harmonischen Kosmos, der die Funktion, aber vor allem auch die Erholung in den Mittelpunkt stellt.
Veröffentlichung
05. April 2018

Das Wiener Architektenduo Heribert Wolfmayr und Josef Saller das unter dem beziehungsreichen Namen heri&salli firmiert, sieht zentral „den Menschen als Ursache für ein architektonisches Konzept“. Ihre Projekte, wie aktuell die „Music-Box am Arsenalsteg“ in Wien, vereinen die wesentlichen Pfeiler modernen Lebens in einem Kosmos: Wohnen, Arbeiten, Freizeit – mehr Menschsein kann man in einem architektonischen Gesamtkonzept kaum unterbringen. In der „Music-Box“ entstehen ab Sommer dieses Jahres geförderte Wohnungen für Musikstudenten, Kreative, Gastprofessoren und „Stadtnomaden“ sowie eine Musikschule, Proben- und Bewegungsräume, ein Veranstaltungsraum, Bars und Restaurants sowie eine Infozentrale als Drehscheibe des Viertels. Ein fließender Übergang zum öffentlichen Raum. Immer wieder fällt bei heri&salli die Verbindung zwischen Arbeit und Freizeit auf, die nicht vermischt, aber in Harmonie zueinander gebracht werden sollen. Die Träume von Lebensräumen sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Luxus ist also etwas Individuelles. Eine sehr eigenwillige Vorstellung von Luxus hatte Essig-Papst Erwin Gegenbauer, als er heri&salli beauftragte, Gästezimmer zu entwerfen. Der Wiener, der mit seinen Essenzen Luxusgastronomen weltweit beliefert, hatte vom modernen Hochglanzschnickschnack die Nase voll. Er wollte etwas Rudimentäres, Elementares. heri&salli entwarfen das sogenannte Wiener Gästebett, das als nahezu einziges Möbel im Zentrum des Raums steht. Gestapelte Kanthölzer schaffen sowohl die Schlafstelle als auch Stauraum für Koffer, Kleidung und Utensilien. Wandziegel, Decken und Böden wurden freigelegt, die Technik ist sichtbar. Eine Art Negativdesign, mit dem die Architekten nicht nur ihren Auftraggeber überzeugten.


Die ganze Geschichte über heri&salli lesen Sie im aktuellen Wim Gelhard-Magazin.

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