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Hersteller & Personen

Mystische Kreaturen und funktionale Tische

Beim Pure Talents Contest auf der imm cologne 2018 waren Phantasie und soziale Interaktion angesagt. Viele Entwürfe sind wandelbar und flexibel an den Nutzer anzupassen.
Veröffentlichung
05. Februar 2018
Nicht nur die Juroren waren voll des Lobes über die Teilnehmer des Nachwuchswettbewerbs Pure Talents Contest, der auf der imm cologne 2018 bereits seinen 15. Geburtstag feierte. Die Plattform für junges Design lockte in diesem Jahr 671 Nachwuchsdesigner aus 53 Ländern an. Innovative Produktkonzepte, ausgefallene Ideen gepaart mit solidem Handwerk – die Branche braucht sich um ihre Zukunft keine Sorgen machen. Sieger des Wettbewerbs: Yohay Alush mit seinen phantasievoll-mystischen Kreaturen aus Beton und Metall, die mit Hilfe von Musik, Licht und Wärme neue "soziale" Energie schaffen. Auffällig oft machten die jungen Designer die Beziehung von Mensch und Objekt zum Thema: Die Zeit, der Nutzer selbst und fast vergessene Handwerkskünste. Da waren die Teppiche der israelischen Textildesignerin Irena Mirer Artzi mit eingebautem Patina-Effekt, die erst durch Abnutzungsspuren und Verfärbung ihr Muster und ihre endgültige Farbgebung erhalten, Leuchten, die ihre (Licht-)Form mit der Justierung durch den Nutzer immer wieder verändern, und Möbel, die durch spontanes Zusammenstecken überhaupt erst dazu werden. Der Arbeitstisch Fold it des Designteams Alissa Arends, Leon Bucher und Yelim Kim von der Bauhaus-Universität Weimar etwa ist eine schlaue und elegante Lösung, um eine Tischplatte ganz einfach in ein klappbares Gestell einzuhaken, sodass die Platte auf einer Seite zu schweben scheint. Perfekt für aktuelle Bürokontexte, in denen flexibel und mobil Arbeitssituationen kreiert werden müssen. „Die drei haben etwas sehr Minimalistisches und Funktionales designt, das auch mit der Bauhaus-Geschichte verknüpft ist. Eine sehr smarte Idee“, sagt Designer Sebastian Herkner. Herkner, einer der erfolgreichsten deutschen Designer und auch dieses Jahr wieder Jury-Mitglied, nutzte den Contest einst als Karriere-Sprungbrett. „Der Wettbewerb ist in der Branche etabliert, was nicht zuletzt die Anzahl der Produkte widerspiegelt, die nach der Ausstellung im Rahmen des Pure Talents Contests in Produktion gegangen sind.“ Und Jury-Mitglied und Berliner Designjournalistin Sophie Lovell findet: „Wir sehen hier eine international sehr breit gewordene Palette an Teilnehmerbeiträgen, Stilen und Arbeitsmethoden. Es ist sehr interessant geworden und nicht so sehr auf einen Europäischen Designstil begrenzt“, so die gebürtige Londonerin.
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