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Marva Griffin, 20 Jahre SaloneSatellite
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Marva Griffin
Messen & Events

Jubiläum einer Designinstanz

Vor 20 Jahren hatte Marva Griffin die Idee zum SaloneSatellite – um dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Zwei Jahrzehnte ist die Kaderschmiede so legendär wie ihre Erfinderin.
Veröffentlichung
02. Mai 2017
Wenn Marva Griffin einen Stand auf dem Salone del Mobile oder des SaloneSatellite besucht, hat man das Gefühl eine Königin sei zu Gast. Obwohl sie sich nicht in den Vordergrund drängt, herrscht sofort Aufmerksamkeit, ein bisschen Anspannung. Marva Griffin ist eben eine Institution. Denn die Venezolanerin macht Karrieren. Wen sie gut und relevant findet, der hat eine große Zukunft in der Branche vor sich. Nicht nur, dass sie als Kuratorin dafür sorgt, dass sich rund 700 Nachwuchsdesigner unter 35 auf dem SaloneSatellite in den Hallen 22 und 24 der Messe präsentieren können, sie stellt auch Kontakte her und alleine ihr Ritterschlag öffnet schon die wichtigsten Türen. Heutige Branchengrößen wie Sebastian Herkner, Matali Crasset, Patrick Jouin, Nendo (aka Oki Sato) oder Xavier Lust verdanken ihr ihren Durchbruch. Herkner etwa fand für seinen beim SaloneSatellite präsentierten Bell Table sofort ClassiCon als Hersteller und ist heute einer der meistgefragten Designer Europas. Marva Griffin selbst kam vor mehr als vier Jahrzehnten nach Italien um die Sprache zu lernen. Sie wurde die rechte Hand der Design-Unternehmer Cesare Cassina und Piero Busnelli, die gemeinsam C&B führten (heute getrennt Cassina und B&B Italia), war Korrespondentin diverser Zeitschriften und leitet das internationale Pressebüro der Möbelmesse. Talente zu fördern, ist für die Spezialistin mit dem untrüglichen Gespür ein Herzensanliegen: „Zu sehen, wie ein junger Designer durchstartet, macht mich einfach glücklich.“
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